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Blogtour „Metropolis Berlin“ ~ Berlin in den 20 er Jahren

Banner Metropolis BerlinHeute macht die Blogtour zu Metropolis Berlin bei mir Halt.

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Es gab schon viele interessante Beiträge zu den Büchern. Und es werden auch noch ein paar tolle Beiträge kommen. Die Übersicht darüber seht ihr auf dem Bild. Ich kann euch alle Beiträge empfehlen. Lest einfach mal rein und lernt die Welt der Bücher und der Autoren kennen. Und nun darf ich euch einiges zum Berlin der 20 er Jahre berichten…..

 

Berlin in den Zwanzigern:

 

290px-Romanisches_Haus_in_BerlinNach Kriegsende blühte die Kunstszene auf. So gab es viele Künstler und Literaten, die sich im „Romanischen Cafe“ in Charlottenburg trafen. Dies war ein Ort zum Sehen und gesehen werden, aber auch für Inspiration und Austausch untereinander. Natürlich wurden  hier auch Literaturkritiker bezirzt um einen guten Job zu ergattern und das Werk an den Kunden zu bringen. © des Bildes: Wikipedia

 

Immer wichtiger wurden im Zuge der Mobilisierung auch die Automobile. Ab 1926 regelte der sogenannte Verkehrsturm, die erste Lichtsignalanlage Deutschlands, am Potsdamer Platz den Verkehr. Mit dem Groß-Berlin Gesetz wurde die Metropole zur drittgrößten Stadt nach New York und London von der Einwohnerzahl. Als wichtige Industriestadt mit Unternehmen wie Borsig, Siemens, AEG und Ullstein zog sie Menschen an, die auf Lohn und Brot hofften. Außerdem zog Berlin auch die Menschen an, die auf vergnügliche Ablenkungen aus waren. Denn hier gab es Lichtspieltheater wie das Marmorhaus, Revuen im Nelson-Theater, das Kino „Babylon-Mitte“, die „Comedian Harmonists“, das Wintergarten-Variete und das Sechs-Tage-Rennen war sogar so beliebt, dass es zweimal im Jahr stattfand zu dieser Zeit. Der Fußballverein Hertha BSC erlebte seine goldenen Jahre. Er stand sechsmal im Finale der Deutschen Meisterschaft und gewann davon zweimal den Titel.

 

800px-Lesbiche_-_1928_-_D-_Die_freundin_1928Auch gesellschaftlich war in Berlin einiges möglich, was für die konservative Bevölkerung undenkbar war. So wurde das Frauenbild komplett umgewälzt und es gab plötzlich die sogenannte „neue Frau“. Für einige wurde dieser Begriff sogar zum Schimpfwort. Frauen rauchten erstmals in der Öffentlichkeit und das Erscheinungsbild der Frauen änderte sich auch. Jetzt war das Idealbild der Frau schlank und knabenhaft. Die aufwendigen Flechtfrisuren wichen dem Bubikopf und auch das lästige Mieder wurde an den Nagel gehängt. In Berlin wurde diese Bewegung maßgeblich geprägt und es gab sogar von 1924 – 1933 eine lesbische Zeitschrift, die als die erste überhaupt gedruckt wurde. © des Bildes: wikipedia

 

Zum Abschluss meines Beitrages habe ich noch ein Video gefunden, welches eine Frau in den 20 er Jahren bei der Erkundung Berlins zeigt. Der Fremdenführer hat einen urigen berliner Dialekt und es sind auch inzwischen verschwundene Baudenkmäler zu sehen.


Es gibt auch wieder etwas zu gewinnen für euch:

Gewinnspielbanner Metropolis BerlinEs gibt eine 20er-Jahre Stola zu gewinnen oder eines der Metropolis-Berlin eBooks! Die Stola ist natürlich nicht aus echtem Pelz.

Gewinnspielfrage einfach in den Kommentaren beantworten und ihr seid dabei:

Was würdet ihr im Berlin der 20 er gern machen?
Sightseeing oder lieber etwas vergnügliche Ablenkung auf rauschenden Partys?

Teilnahmebedingungen: Teilnahme ab 18 Jahren. Kein Ersatz für Verlust auf dem Postweg. Keine Barauszahlung des Gewinns. Persönliche Daten werden nur für dieses Gewinnspiel verwendet. Gewinner werden per email benachrichtigt.Gewinn nur mit Postanschrift  in Deutschland möglich.

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://design.claudis-gedankenwelt.de/blogtour-metropolis-berlin-berlin-in-den-20-er-jahren/

8 Kommentare

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  1. Daniela

    Definitiv Party! Zumindest abends und die Nächte durch. Das Leben und Treiben in dieser Zeit würde ich mir wirklich zu gerne ansehen und daran teilnehmen.

    Falls ich tagsüber dann nicht komplett ausschlafen muss, würde ich mir aber auch die Stadt bei Tag anschauen 🙂

  2. karin

    Hallo und guten Tag,

    O.K. ich würde gerne mal eine der rauschenden Partys erleben.

    Schönen Sonntag und LG..Karin..

  3. Daniela Schiebeck

    Tolle rauschende Partys würde ich dann gerne erleben.

    Liebe Grüße,
    Daniela

  4. Ludwig Richter

    Das Berlin der 20ziger Jahre würde mich schon kolossal interessieren.

  5. helene banas

    ich würde auch gerne zur party gehen

  6. Margareta Gebhardt

    Hallo ,

    Ich glaube ich würde tolle rauschende Partys erleben wollen.
    Sehr interessanter Beitrag 🙂 Vielen Dank 🙂

    Liebe Grüße Margareta

  7. Rosalie Castafiore

    Definitiv das Sightseeing. Es reizt mich unheimlich, in die Vergangenheit abzutauchen und all das zu erleben, was wir nur aus Filmen und Büchern kennen. Der Gedanke, im Berlin der 20er Jahre meinen – damals noch jungen – Großeltern begegnen zu können, hat schon etwas Magisches. Und ich würde Berlin unwahrscheinlich gern vor seiner Zerstörung kennenlernen. Und vielleicht ergäbe sich ja im Rahmen einer Zeitreise auch noch die Möglichkeit eines Abstechers nach Dresden, aber das wäre vermutlich sehr schmerzhaft. Wie auch immer, meine Sehnsucht nach der Vergangenheit ist es sicher, die mich dazu treibt, immer wieder historische Bücher zu lesen. So interessiert mich natürlich auch ganz besonders die Triloge von Ulrike Bliefert.

  8. SophiesLittleBookCorner

    Hallo,
    tagsüber Sightseeing und Kultur und abends dann Party. ;D

    Alles Liebe
    Sophie

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