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[Blogtour] Bärentöter von Roland Pauler ~ Heldensagen

blogtour Bärentöter

Herzlich willkommen zum dritten Tag der Blogtour rund um das Buch Bärentöter, das ich vor ein paar Wochen für euch HIER rezensiert habe. Heute geht es bei mir um Heldensagen…..

Zunächst einmal möchte ich euch sagen warum ich in dem Bauernjungen Wilfried einen Helden sehe und warum mir die Geschichte das Gefühl vermittelt hier eine neue Heldensage gelesen zu haben. Wilfried ist selbstlos, er kämpft auch wenn alles aussichtslos scheint und er schaut immer zuletzt auf sein eigenes Wohl und hat stets seine Mitmenschen im Blick. Dazu kommt eine große Portion Mut und den Willen etwas zu tun um gewisse Umstände zu ändern. Dafür nimmt er stets den schwereren Weg und nicht den einfachen.

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Die klassische Definition eines Helden ist dabei so gefasst, dass es sich hierbei um eine Person handelt, die eine Heldentat außerhalb des Alltäglichen begeht.Dabei kann es sich sowohl um reale als auch fiktive Personen handeln. Es kann um Helden aus Geschichten oder Sagen gehen und die Fähigkeiten des Helden können geistiger oder auch körperlicher Natur sein. So kann auch ein Feuerwehrmann, ein Polizist, ein Arzt oder jemand anderes aus dem privaten Umfeld zum Helden werden. Wenn zum Beispiel jemand gerettet wird, oder man einfach für andere da ist und der Person hilft. Auch das macht einen Helden aus jemandem.

Die Heldensage selbst verbindet Mythos und Geschichte eng miteinander. So findet sich zum Beispiel der Hunnenkönig Attila in der Legendenbildung wieder. Die mythischen Gestalten bekommen aber oft einen realen Ort zugeteilt. Siegfried von Xanten oder der Hof Camelot wo Artus mit der Tafelrunde vorkommt sind gute Beispiele.

Heldin Und ebenso ergeht es dem Leser mit Wilfried aus Deggendorf in Bayern. Dort werden auch reale Orte eingebunden und es gibt ein paar historisch belegbare Ereignisse. Diese Verwobenheit von Realität und Fiktion macht das Buch für mich eindeutig zu einer Sage. Die Figuren der Heldendichtung/Heldensagen oder Heldenlieder haben stets etwas, das sie von normalen Menschen unterscheidet.

Zum Beispiel Siegfried der Drachentöter war als Sagengestalt gar nicht so weit entfernt von Wilfried dem Bärentöter. Siegfried war stark, unerschrocken und wurde durch das Drachenblut unverwundbar. Wilfried scheint hier wie eine jüngere Version von Siegfried zu sein, weil er sich ebenso unerschrocken und fast unverwundbar in jeden Kampf stürzt.Und auch charakterlich haben beide viel gemeinsam und verkörpern so den klassischen Helden.

Es gibt aber auch weibliche Sagengestalten. Die Walküren waren Frauen, die als Antreiberinnen zu Rachefeldzügen der Männer auftauchten und traten aber auch selbst als aktive Kämpferinnen auf. Der Walküre Brünhilde ist ein ganzes Epos gewidmet.Kriemhild enthauptet den Mörder ihres Siegfried und wird somit auch zur Walküre der Sage rund um Siegfried. Die Frauen scheinen jedoch im Gegensatz zu vielen männlichen Gestalten meist von Rachedurst und Kampf geführt zu werden. Doch stets geschieht etwas, das die Walküren dazu treibt und den Auslöser für diese Taten bildet.

 

Gewinnspiel:

Bärentöter #1 - der Auserwählte

Auch diesmal gibt es wieder etwas zu gewinnen und zwar darf jeder Blog einmal das Buch „Der Bärentöter“ verlosen.

Beantwortet mir dazu einfach folgende Frage in den Kommentaren:

Wer ist euer ganz persönlicher Held und warum?

 

Teilnahmebedingungen:

Der Teilnehmer muss über 18 Jahre sein, oder eine Einverständniserklärung eines Erziehungsberechtigten vorzuweisen haben.
Teilnahmeschluss ist der 15.01.2016, 23:59 Uhr
Eine Barauszahlung des Gewinns ist ausgeschlossen.
Der Versand erfolgt an Teilnehmer aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Um an dem Gewinnspiel teilzunehmen muss eine gültige eMail Adresse hinterlegt werden, unter der wir euch im Gewinnfall benachrichtigen können.
Die Daten der Teilnehmer werden nicht gespeichert und lediglich zur Gewinnermittlung benutzt.
Die Adresse des Gewinners wird nach Versand umgehend gelöscht.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Für Gewinne, die auf dem Postweg verloren gehen wird keine Haftung übernommen.

 

 

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7 Kommentare

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  1. Sabrina

    Liebe Claudia,

    danke für den schönen Beitrag… mein persönlicher Held ist meine Oma… sie hat mir sehr viele praktische Dinge im Leben beigebracht (backen, kochen, ordentliches Verhalten gegenüber alten Menschen) aber auch sehr beigetragen meinen Charakter und meine Wertevorstellung zu prägen. Sie hat immer die Familie zusammengehalten, gearbeitet und gelächelt bis zum Schluss, obwohl es ihr nicht gut ging, aber die Familie war ihr immer das wichtigste… dieses absolute andere über sich selbst stellen und auch ihr großes Herz obwohl ihr sie selbst kein leichtes Schicksal hatte, ist einfach nur vorbildhaft.

    Liebe Grüße
    Sabrina

  2. Petra P.

    Huhu Claudia,
    für mich gibt es nur den einen “ Helden“ das ist Helmut Schmidt.Stark und standhaft, wie ein Baum.. bewundernswert: 🙂

  3. Katja

    Hallo und vielen Dank für diese tolle Verlosung! Mein ganz persönlicher Held ist meine beste Freundin. Sie hat schon viele Schicksalsschläge erlebt und ist trotzdem lebensfroh und stark.

    Viele liebe Grüße
    Katja

  4. Julia

    Hallo Claudi,

    du hast einen schönen Beitrag geschrieben und ich finde das Buch sehr spannend!
    Meine persönlichen Helden sind Feuerwehrleute, die ohne Rücksicht auf das eigene Leben Menschen und Häuser retten.

    Liebe Grüße
    Julia

  5. SabBine K.

    Hallo,

    meine persönliche Heldin ist meine Mama, da sie schon sehr viel durch machen musste und dennoch das positive in allem sieht.

    LG
    SaBine

  6. Rebecca Reiss

    Mein persönlicher Held ist definitiv meine Oma, da sie immer für mich da ist. Jetzt ist sie leider sehr krank geworden und jetzt bin ich für sie da. Für mich ist das selbstverständlich.

    LG Rebecca

  7. Aleshanee

    Hi Claudi!

    eine schwierige Frage – im Alltag begegnen mir immer Menschen, die man als „kleine“ Helden beschreiben kann, weil sie doch immer wieder über das Ziel hinausgehen und anderen Menschen helfen.
    Ich würd mich aber jetzt mal spontan für meinen ältesten Sohn entscheiden. Er hatte es in der Vergangenheit wirklich nicht leicht und hat es trotzdem geschafft, sein Leben in den Griff zu kriegen und er ist auch immer der erste der versucht, mich zu unterstützen ♥

    Liebste Grüße, Aleshanee

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